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Die Gemeinde hat beste Voraussetzungen, wir brauchen uns wirklich nicht zu verstecken. Das politische Gezerre der letzten Jahre bremste aber die Entwicklung. So ist es vorrangig, unabhängig von den zu formulierenden Zielen, die zur Bewältigung der anstehenden dringlichen Aufgaben erforderliche effektivere Verwaltungsstruktur zu schaffen.

Motivation und Eigenverantwortung der Mitarbeiter müssen gestärkt werden, sie sind nicht vorrangig als Kostenfaktor anzusehen. Zudem ist die Wiederherstellung des – für die Zusammenarbeit unabdingbaren – Vertrauens zwischen Rat und Verwaltung in Angriff zu nehmen. Es muß doch möglich sein, seinen Mitmenschen, auch bei gegensätzlichen Auffassungen zur Sache, mit Freundlichkeit oder aber wenigstens Respekt zu begegnen.

Wir brauchen keinen kompletten „Neustart“ in der Gemeinde, allenfalls bei der Art wie miteinander umgegangen wird. Wir sind weit gekommen und sollten mit Verbesserungen auf Altbewärtem aufbauen.

So hat die Gemeindevertretung im April 2007 in seltener Einigkeit einen Maßnahmeplan zum gemeindlichen Straßenbau beschlossen (nachzulesen im Ortsblatt vom Juli). Ich halte es für schädlich, diesen Erfolg dem Wahlgeplänkel zu opfern. Grundlage des Beschlusses ist eine umfassende Darlegung der Möglichkeiten durch den Sachbereich Tiefbau. Ich verschließe mich nicht dem provisorischem Straßenbau, aber bitte nur als Ausnahme und da wo es Sinn macht. Bis zum Jahr 2009 sind zwei derartige Maßnahmen vorgesehen.

Mit einem Vorschlag möchte ich mich aber auch hervortun: Es wurde in den Wahlveran-staltungen viel über die Aufwertung als Gesundheitsstandort und Engpässe bei der ärzt
lichen Versorgung gesprochen. Warum nicht prüfen, ob die unter Denkmalschutz stehende Hoffmann-Villa in der Schillerstraße saniert und als Ärztehaus zur Verfügung gestellt werden kann? Ein neuer Gehweg in der Rüdersdorfer Straße könnte die Verbindung zwischen den Gesundheitseinrichtungen in Vogelsdorf und Fredersdorf-Süd verbessern.